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» Forum » Endzeit LARP » Charaktervorstellungen Staffel35 » Benedikt - ein Suchender


Benedikt - ein Suchender
Gaal
Recke

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Posts: 89
# 06.09.2012 - 22:04:20
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Name des Charakters: Benedikt


Spieler: Daniel Schott
Herkunft: Darmstadt
Rasse: Mensch
Beruf: kein
Gesinnung: Rechtschaffend gut

Charakterhintergrund:


KAPITEL1
===============
Benedikt hatte ihn sein Vater genannt. Hatte er das? Oder hat ihn nur gelesen. Er wusste es nicht mehr. Egal - er hatte sich so getauft.
Wo Gottlosigkeit überall anheim fällt braucht man einen Schutz. Der Name war sein Schutz. Der Name, ein Geschenk seiner Mutter mit den Zahlen 04.04. 2015 und die zwei Waffen die er Unrechten abgenommen hatte.

* * * * * *

Sein ganzes Leben hat er in seinen Heim gelebt. Sein Saktuarium. Mit Zwei sei seine Mutter gestorben. Mit 12 hatte sich sein Vater zu ihr gesellt. Danach
hatte er nur Wiki. Wiki kannte viele Geschichten. Geschichten über die Anderswelt. Geschichten über Glauben. An viele konnte sie sich aber nicht mehr erinnern. Mit Wiki schaute er sich auch die Bilder an. Bilder die sich auch sein Vater jeden Abend angeschaut hat. Über Frieden und Liebe. Bilder des Paradieses. Bis Wiki erstarb. Der Bildschirm blieb dunkel. Danach hatte er nur noch die Bücher... und die Einsamkeit.

* * * * *

Es gab immer genug Essen.
Er erinnerte sich an dem Tag an dem es immer Fleisch gab. Sein Vater sagte es sei ein besonderer Tag. Er habe Mutter an diesen Tage kennengelernt. Dann sei sie immer besonders nah sagte er. Und jedesmal liefen Tränen über sein Gesicht. Wieso? Es war doch ein glücklicher Tag. Es gab gutes Essen.
Neunmal aß er noch Fleisch alleine. Die Keulen schon in Scheiben in der Gefriertruhe verpackt bis auf einmal alles zum nächsten Jahr verrottete. So blieben nur Säcke über Säcke voll Korn und Dosen zum Essen und Brunnenwasser zum Trinken.

* * * *

Ein Beben riss ihn aus seinem Schlaf. Hellwach. Das zerschlissene Exemplar "John Bowker - Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen" fiel zu Boden. Das beständige Surren des Generators verstummt.
Die Räumlichkeiten im Kerzenschein absuchend fand er keinen sichtbaren Schaden. Er zuckte als ein Schaben und Stimmen hinter der massiven Stahltür erklangen die er nie geöffnet hatte. "Tot und Zerstörung warten dahinter" an diese Worte konnte er sich noch genau erinnern. Und an andere Worte. "in meinem Schlafzimmer unter dem Bett."
Er rannte. Öffnete die Tür mit einem Zischen. Hinein in das Totenreich. Der Vater noch immer aufgebahrt. Der stechende Geruch und der verfaulte, mit ehemals Glänzenden Besteck, Schmuck, und Metallenen Papier bedeckte, Körper gerieten durch Angst in der Hintergrund.
Dort war es. Ein massiver Holzknüppel - armlang und besprängelt mit alten braunen Flecken und ein komisches Gerät - eine Schusswaffe.

Stimmen. Dämonen? Mit Fetzen bekleidete Wesen mit großen runden Augen betraten sein Reich. Sie hatten die selben Geräte wie er gefunden hatte. Er beobachtete sie genau.
Den ersten Dämon erschlug er, mit berstenden Schädel und wurmstichigen Knüppel, aus den Schatten, als dieser seine Krypta schänden wollte. Der Zweite - wuchtigere - schoss und verfehlte um Haaresbreite. Die eigene Waffe versagte ihren Dienst, doch der Teufel war bereits in Deckung gehechtet, tauchte ob der Ruhe sofort wieder auf. Das unnütze Schussgerät - geworfen - traf genau zwischen die Augen und der splittrige Holzstumpf wurde mit göttlicher Führung zwischen die Panzerung in den Hals getrieben. Die "Dämonen" waren nur fehlgeleitete Menschen - oder was von ihnen übrig geblieben ist - mit Brille und Rüstung.

* * *

Der Strom war weg. Die Pumpe des Brunnens ausgefallen. Nicht schlimm - das geht auch mechanisch. Kein Licht. Die Kerzen sind nur ein Notvorrat bis zur Reparatur des Generators. Warscheinlich ein Kurzschluss - ein Kabel gelöst durch die Erschütterung. Die Elektronik komplett ausgebrannt. Nutzlos.
Ein Feuer für's Essen. Möglich. Luft... Die Belüftungsanlage!

* *

Die Trimurti, die Vereinigung der drei Götter, hat ihn eine Prüfung aufgezeigt. Abarten haben sein Heim zerstört. Sein Heiligtum. Es ist an der Zeit eine neue Heimat zu finden und die Abarten und Ungerechten zu jagen. Die Dämonen und Besessenen!
Abraxas leitet seinen Weg. Steve leitet seine Waffen. Und Kali geleitet sie in den Tod.

Bereit für die Suche - die Ausrüstung der Teufel gereinigt und geheiligt so gut er vermochte - führte der Weg durch die Stahltür, die er noch nie zuvor durchschritten hatte. Es waren weitere Räume dahinter. Ein Waschraum auf der rechten Seite. Ein Zimmer mit einen Bett auf der Linken. Die Türen aus den Angeln gebrochen. Ein Skelett lag mit ausgespreizten Extremitäten auf dem Bett und ein Gewirr aus, mit rottenden Stoffen behangenen, Gebeinen - ein Erwachsener mit zertrümmerten Schädel und zwei Kleine mit Löchern im Kopf - lag am anderen Ende des Raumes. Es sah aus als ob die "Kinder" über den Anderen kauern und umarmt werden. Ob Vater davon wusste?

Nach zwei weiteren Stahltoren und scheinbar endlos langen Gängen war ein gleißender Punkt zu erkennen.

*

Die ersten Schritte ins Licht. Grell und die Decke war hoch und mit schleierhaften Malereien versehen. Er hatte davon gelesen - glaubte er. Kathedralen. Große Gebäude mit hohen Decken wundervoll bemahlt. Ja es musste eine Kathedrale gewesen sein unter der er sein Leben lang eingesperrt war. Ein Haus der Götter wo Jünger sich einfanden und Opfer brachten. Böse Menschen wurden hier gekreuzigt. Durch Abraxas ins Leben zurück geholt um noch einmal zu leiden und anschließend von Kali endgültig geholt.
Die Wände außerhalb der Sicht oder verfallen. Und ein rostendes Schild steht einsam auf seinen schiefen Pfahl. "Darmstadt"

Die Suche nach einen neuen Heim. Die Suche nach anderen Menschen - rechtschaffenen Menschen.


KAPITEL2
===============
+
Wenige Wochen sind vergangen. Viele Lektionen gelernt.

Ein paar Stunden nach Beginn der Suche traf er auf weitere Dämonen. Ein Trupp von Zwei rechts, ein Trupp von Drei knapp in Sicht auf der anderen Seite.
Dumm oder einfältig hatte er sich nie gesehen und jetzt galt es dies zu beweisen. Er lauschte aus den Schatten. Verstand ihre Sprache - seine Sprache. Sie suchten. Die Vorräte im Schatten lassend bewegte er sich. Bat um Segen. Schnell musste er sein. Der erste fiel mit einen Loch in der Brust. Schnell.
Schüsse schlugen neben ihn ein. Schneller!
Der Kolben einer seiner Werkzeuge des Gerechten sauste zum Schädel des Gegenüber doch der wich aus. Eine kalte Eisenkette umschang seinen Hals. Flecken tanzen vor den Augen so wie auch er mit den Ungerechten tanzte. Einfältig!
Fäuste, Gelenke, Beine. Ein Gewirr. Er schlug mit letzten Kräften um sich und traf. Die Kette lockerte sich doch er umklammerte sie immer noch mit der rechten Hand. Etwas striff seine linke Schläfe und Rufe drangen immer näher. In letzter Minute zurück in die Schatten. So stark der Glaube auch ist, kein Gott schützt die Einfältigen. Zurück zu den Vorräten.

Alles war weg. Dumm!

- Bestrafe das Böse und glaube an das Gute.
- Wenn du allein bist, bist du nie sicher. Sei IMMER wachsam.
- Kämpfe nur wenn du auch gewinnen kannst.
- In der Anderswelt brauch man weder Nahrung noch Nützliches.
- Hab IMMER ein Auge auf die Vorräte.
- Unreine wandeln umher. Vermeide Kontakt und schütze dich.
- Es gibt auch in dieser Welt Güte und Gerechtigkeit.

Einfache Regeln. Wichtige Regeln.

++

Jeden Tag trugen die Füße soweit sie konnten.
Eines Nachts war Lärm und Geschrei zu hören. Eine Überfall. Drei Ungerechte schossen verschanzt auf ein paar Unbekannte. Er zielte. Der Schuss traf die Hüfte und der Unhold brach ein. Nach einigen Minuten erstarb der Lärm zusammen mit den letzen Ungerechten. Auf keiner Seite Überlebende. Über die Opfer gekniet schloss er ihre Augen und hoffte auf ein gutes Geleit in die Anderswelt.
Geräusche. Noch entfernt aber... Zwei Männer kamen näher. Direkt auf ihn zu. Langsam und vorsichtig.

Gebete. Nicht für die Toten gesprochen - nein. Die zwei Fremden waren das Ziel seiner Gebete.
Die Leere - seine beiden Werkzeuge - noch fest umklammert und geladen verharrte er auf den Knien. Kali leitete ihn heute eng auf ihren Weg. Die Kugeln würden aus dieser Entfernung ihr Ziel mit Leichtigkeit treffen.
Sei IMMER wachsam.

Doch nicht Kali antwortete sondern Abraxas. Er lächelte. Kein weiteres Blutvergießen.
Benedikt blickte Hans Spregel direkt in die Augen.
Glaube an das Gute.

Während er erzählte glitt sein Blick in die Ferne. Weitere Schemen warteten dort. Spärlich zu erkennen.
Ein weiteres Lächen huschte für einen Augenblick über das Gesicht.
Kämpfe nur wenn du auch gewinnen kannst...

+++

Tage später. Die Gruppe - "Staffel 35" - schien ihn größtenteils zu Misstrauen. Nur ihr Anführer erkannte etwas, was er selbst nicht sehen konnte. Beobachten. Abseits der Anderen. Jeden Augenblick.
Tief in der Nacht herrschte Unruhe. Ein Späher der Gruppe - Kristof hieß er - war überfällig doch man entschied noch ein wenig zu warten. Es fühlte sich nicht an wie Unruhe durch Präsenz des Feindes an. Eher wie... Sorge? Sorge um einen Freund.
Als er dies begriff stand er auf und ging. Unbemerkt. Die Gruppe berat sich noch immer.
Er ging. Schlich nicht. Ging einfach geradeaus. Ignorierte Gestrüpp und Geäst.

Wenige Kilometer weiter war eine verlassene Hütte.
Durch das Fenster sah er sieben verlumpte Gestalten. Sie drischen auf den vermissten Späher ein. Sie wollten ihn nicht töten - nicht jetzt. Sie wollten spielen - ihn leiden sehen.
Die Kugeln durchschlugen das Fenster, zersplitterten den Fensterrahmen. Die erste in Lumpen gekleidete Gestalt sackte sofort in sich zusammen. Stücke des Hirns noch über die Rückwand verteilt. Eine zweite kauerte mit einer Kugel im Oberschenkel.
Nachladen.
Eine Kugel verfehlte. Die Zweite streckte die im Oberschenkel getroffene Gestalt nieder. Das war nicht ihr Ziel. Dahinter stand eine der Gestalten auf. Gut zwei Meter Muskelmasse. Warf sein lebloses Schutzschild zur Seite. Die nach hinten fallende Kapuze entblößte eine verzerrte Fratze. Wahrlich ein Dämon.
Nachladen. Zu spät.
Umschwärmt von Beilen, Messern und Schlägeln wich er aus so gut er konnte. Er drehte seine Werkzeuge und schlug mit Kolben gegen Schläfen und Waffen.
Er umkreiste einen seiner Angreifer und erwürgte ihn mit seiner Kette. Eine Axt sauste herab. Keine Chance zur Abwehr. Ein Schuss aus Richtung der Hütte zerfetzte die Hand des Axtschwingers und traf seinen rechten Unterarm. Schmerz.
Ein Messer steckte 4cm tief in seinen Brustkorb bis er den Führer abwehren konnte. Schmerz.
Die Feinde verschwammen. Er spürte unzählige Schnitte. Er wurde langsam.
Der Dämon setzte die Flinte ein weiteres mal an.
Donner!
Der Kopf des Dämons zerbarst und hinterließ nichts außer Blut und Schädelreste.
Donner!
Einer der, vor Angst erstarrten, Gestalten wurde von etwas mehrere Meter weiter gerissen und blieb mit Resten eines Rumpfes reglos liegen.
Die letzten Zwei wurden von Pistolen und Gewehrfeuer niedergestreckt.

Benedikt lächelte. Das dritte mal in wenigen Tagen. Das dritte mal seit Beginn seiner Suche. Und er sprach das erste mal seit den Tot seines Vaters mit anderen Menschen.
"Das hat aber gedauert..."
Wärme. Alles wurde schwarz. Ruhe.

++++

Die nächsten zwei Jahre mit der Staffel 35 waren ereignisreich. Erleuchtend. Erheiternd. Und... verwirrend.
Nach der Ereignissen bei Köln hatte ihn die Gruppe akzeptiert - und er die Gruppe. Am Anfang war es schwer in die Gruppe zu finden.

Besonders mit Val. Frauen hat er bisher als heilige Wesen gesehen. Wenige Wochen nach Köln erzählte er ihr eines Abends auf gemeinsamer Nachtwache vom Paradies und seinen heiligen Wesen. Er erzählte das dies ein gebührender Platz für jemand wie sie ist. Val brach ihn drauf hin unvermittelt die Nase und kugelte den linken Arm aus. Ganz zu schweigen von einen Tritt zwischen die Beine der noch schmerzte als Nase und Arm wieder heilten. Val bewies ihn das Frauen auch Dämonen sein können. Er weiß immer noch nicht warum sie das tat. Doch seinen Respekt, fast Ehrfurcht ihr gegenüber hat sie dadurch gewonnen.
Kristof wiederum schien Frieden und Trost in seinen Erzählungen zu finden. Besonders die anderen Sphären schienen ihn zu gefallen. Nach seiner Gefangenschaft war es gerade Kristof, der Benedikt am Anfang am meisten beäugte und misstraute, der ihn in die Gruppe integrierte und Benedikt dadurch veranlasste sich um eine seiner Regeln weniger Sorgen zu machen. "Wenn du allein bist, bist du nie sicher."


INTERMEZZO
===============

Eines Nacht auf dem Weg zurück zur Staffel 35 ruhte sich Benediklt in einen verfallenen Gebäude kurz aus. Voll beladen zog er etwas aus seiner Tasche.

Er hatte es immer einstecken. Ein Andenken, eine Hoffnung - seine heilige Schrift. In diese verfletterten, durch jahrelange Benutzung und seit einiger Zeit durch das Überleben in der Außenwelt gezeichneten Seiten schrieb er seit Jahren seinen Gedanken und Eingebungen der Trimurti. Das Paradies in Schrift und Bild ist enthalten. Damals allein - hatte er die Bilder des Paradieses gesammlet, die er fand. Angst überzog ihn. Angst er könnte das Paradies vergessen nachdem Wiki starb. Alles gesammelt in diesen Besitz. Es ist sein persönliches Almanach seines Glaubens.

Vertieft in seine Schriften bemerkte er kaum die anschleichende Kreatur.
Es raschelte keine 3m entfernt. Er lies das Buch fallen, stand auf, zog seine Waffe und zielte direkt zwischen die Augen einer gebückten, garstigen Gestalt.
Ein Kind, oder sowas ähnliches erstarrte sofort. Das Gesicht verformt, der Körper aufgedunsen und ausgemergelt zugleich. Große, runde, weiße Augen blickten ihn direkt an. Dann sprach der Verzerrte mit einer krächzenden Kinderstimme. Es wolle Rätsel. Spielen? Immernoch mit erhobener Waffe streckte sich Benedikt nach seinen Heilitum aus, erstarrte aber augenblicklich als das Wesen die Stimme erhob. "Spiiiele mir miiir oder sssterbe. Meiiiine Elterrrn ssssind hiiier und ssiiie mögen essss niccccht wenn ich mit Fremden spspreche. Ich schreiiiie. Gib miiiir Rätsssel!"
Den Schuss würde man hören. Und bei diesen verzerrten Kind möchte man die Eltern am besten nicht treffen. Er willigte ein.

"Schreit ohne Stimme,
fliegt ohne Schwinge,
beißt ohne Zahn,
murmelt und pfeift -
kein Mund hats getan."

Das Ding starre ihn an. Dann gluckste es und krächtze die Antwort. Gerissener Teufel.
Dumpfes stampfen... einige Meter entfernt fielen SCHWERE Schritte. Er drückte sich an die Hauswand in den Schatten. Die Gestalt schritt auf ihn zu. Trat auf sein Buch.
"Weiiiter!" zischte der kleine Teufel.

"Man kann es nicht sehen, kann's auch nicht aufstören,
kann es nicht fressen und kann's auch nicht höhren,
liegt hinter den Sternen und unterm Gestein,
rieselt in alle Höhlen hinein,
kommt zuerst und folgt zulezzt,
löscht alles Leben, bis keiner mehr schwätzt."



Der Verzerrte leckte die Lippen, wiederholte die Worte, der Blick huschte umher, wurde unruhig. "Du hassst mich betrogen kleine Beute." Es bleckte die Zähne und schrie!
Das Stampfen kam nächer und die Erde bebte. So schnell er konnte rannte Benedikt. Rannte in die Dunkelheit. Die Eltern - Berge aus vernarbten Fleisch und Fetzen, gut drei Meter groß und fast so breit, umkreisten das Junge. Benedikt konnt aus der Ferne nur sehen wie es sich bückte und ein abartiges Zischen zu ihm vordrang.

Sein Spielzeug ist geflohen. Die garstige Gestalt hob einen Fuß um zu schauen vorauf es getreten war. Ein olles, stinkendes Buch. Es hob es auf umd blätterte. Worte, sinnlose Worte und - oh Bilder! Feine Bilder. Es hatte ein neues Spielzeug gefunden. etwas wertvolles. "Mein Schatzssssssssss!"


KAPITEL 3
===============
- Bestrafe das Böse und glaube an das Gute.
- Wenn du allein bist, bist du nie sicher. Sei IMMER wachsam.
- Kämpfe nur wenn du auch gewinnen kannst.
- In der Anderswelt brauch man weder Nahrung noch Nützliches.
- Hab IMMER ein Auge auf die Vorräte.
- Unreine wandeln umher. Vermeide Kontakt und schütze dich.
- Es gibt auch in dieser Welt Güte und Gerechtigkeit.

Das waren die Regeln, an die Benedikt immer geglaubt hatte...
Er wurde betrogen.
Jetzt zählt nur noch Blut und Asche!

===============
Zuletzt modifiziert von Gaal am 14.06.2015 - 12:38:32

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.
Awanesian
Knappe

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Posts: 59
# 06.09.2012 - 22:16:16
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Hey, cool!
Noch eine verrückte Seele, die versuchen wird die Weltherrschaft an sich zu reißen... XD

Böse? ICH? - Neiiiin! Wie kommt ihr denn darauf?
Gaal
Recke

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# 06.09.2012 - 22:33:27
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Nicht verrückt. Rechtschaffend!

Benedikt will nicht die Weltherrschaft. Nur sein Paradies finden und die Abarten und Ungerechten tilgen. Eigentlich ist er sehr umgänglich. Er möchte niemanden zwangsmissionieren und lässt den Leuten ihren religiösen Freiraum (solange das nicht im direkten Gegensatz mit seinen Ideologien steht).

n ganz umgänglicher Typ irgendwie. Naja so umgänglich wie man nach 14 Jahren alleine und nur Bücher und "Bilder des Paradieses" sein kann ^^


Zuletzt modifiziert von Gaal am 06.09.2012 - 23:32:02

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.
Hen Torken
Recke

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# 07.09.2012 - 10:28:12
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Absolut der Hammer!

Eine genial geschriebene Geschichte. Ich habe Gänsehaut....

Nun fehlt noch das Treffen mit der Staffel35. Ich plädiere für ein sanftes Aufeinandertreffen. Lass uns das heute Abend entwickeln.

Hen Torken von Tyguan
Fürst Amar von Gardant
Hans Spregel - Staffel35
Dolo - Harlekin der Lust und des Schmerzes
Gaal
Recke

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# 07.09.2012 - 17:06:44
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Schön das es dir gefällt ^^

So etwas hab ich mir auch gedacht. Und da Benedikt nicht ganz wusste worauf er sich da einlässt denke ich es könnte etwas mit knappen Vorräten oder so sein.

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.
Hen Torken
Recke

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# 11.09.2012 - 12:16:17
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Die Geschichte ist eingefädelt. Siehe Staffel35 Geschichte ;-)

Hen Torken von Tyguan
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Maniac
Jungspund

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# 11.09.2012 - 12:50:24
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Hey Baby, sau geil!

Denk drann ich brauch am 28. dann mal n einblick in deine heiligen bilder Zwinker Auslachen

Mir keine macht, ich bin gefährlich!

Für neuen bildschirm, ---------> hier bohren (x)
Awanesian
Knappe

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# 11.09.2012 - 16:50:35
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Verdammt, das wird echt sowas von geil hier! Ich freu mich schon riesig!!!
Lachen


Zuletzt modifiziert von Awanesian am 11.09.2012 - 16:53:16

Böse? ICH? - Neiiiin! Wie kommt ihr denn darauf?
Gaal
Recke

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Posts: 89
# 16.09.2012 - 21:15:20
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UPDATE:

Entsprechend der Staffel 35 Geschichte angepasst
- Oberflächenkontakt von 2042 auf 2040 geändert
- Treffen Staffel 35 aus Sicht von Benedikt
- Ereignis mit Kristof

Zur Übersicht in zwei Kapitel unterteilt.
- Kapitel 1 prä Staffel 35
- Kapitel 2 Anfangszeit

hoffe passt so Smilie


Zuletzt modifiziert von Gaal am 16.09.2012 - 21:20:13

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.
Hen Torken
Recke

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Posts: 103
# 17.09.2012 - 13:00:11
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Nun komme ich ja aus dem Loben nicht mehr heraus.
Bei Gelegenheit mach die Vertipper noch raus.

Ich bin gespannt auf die Geschichten über das Paradies.

Hen Torken von Tyguan
Fürst Amar von Gardant
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Dolo - Harlekin der Lust und des Schmerzes
Gaal
Recke

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# 20.09.2012 - 14:36:34
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Eine kleine Geschichte eingebunden (aus Ermangelung an Zeit Zwinker )

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.
Hen Torken
Recke

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Posts: 103
# 03.10.2012 - 20:24:10
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Ja mein Lieber,

nun musst Du doch Deine Bibel bauen und auch die Fortsetzung der Geschichte schreiben, wie Benedikt sich seine Paradiesbilder wieder holt....

Sauer

Hen Torken von Tyguan
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